FAQ - Häufig gestellte Fragen
Muss ich Mitglied werden, um Gottesdienste zu besuchen?
Nein. Zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen sind alle interessierten Menschen herzlich eingeladen – eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.
Auch für persönliches Gebet, seelsorgerliche Begleitung oder ein Gespräch zu Glaubens- und Lebensfragen stehen wir allen offen.
Kasualien wie Segnungen, Taufen, Trauungen oder Beerdigungen bieten wir in der Regel unseren Mitgliedern sowie regelmässigen Gottesdienstbesuchern an.
Woher kommt der Name "Chrischona"?
Der Name stammt vom Ort St. Chrischona bei Basel. Er geht auf die heilige Christina zurück, eine frühchristliche Märtyrerin, deren Name sich im Lauf der Zeit in zu "Chrischona" wandelte.
1840 gründete Christian Friedrich Spittler auf dem Chrischona-Berg eine Ausbildungsstätte, um Laienprediger und Pilgermissionare für Kirche, Mission und Diakonie auszubilden. Daraus entstand unter anderem das Theologischen Seminar St. Chrischona (TSC), sowie die Chrischona-Gemeinden in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich und dem südlichen Afrika.
So verbindet der Name bis heute den historischen Ort, die christliche Tradition und die Ausbildungsarbeit des TSC.
Wie sind die Viva Kirchen in der Schweiz entstanden?
Die Geschichte der Chrischona-Gemeinden (heute Viva Kirche) in der Schweiz begann 1869, als Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona erste Gemeinschaften im Thurgau und in Graubünden gründeten. 1873 wurde im Thurgau unter Markus Hauser die erste Chrischona-Kapelle eingeweiht. Von dort aus verbreiteten sich die Gemeinden in der ganzen Deutschschweiz und später auch in der Westschweiz.
Ursprünglich verstanden sich die Chrischona-Gemeinden als Ergänzung zur Landeskirche. Seit den 1930er-Jahren entwickelten sie sich zunehmend zu einer Freikirche. Heute ist die Viva Kirche fest etabliert, arbeitet mit verschiedenen Denominationen zusammen und ist Mitglied der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA). Rund 7’500 Mitglieder und etwa 13’000 Gottesdienstbesuchende gehören zu den rund 90 Gemeinden in der Schweiz.
Warum hat Chrischona-Schweiz den Namen geändert?
Die Bezeichnung «Chrischona» ist bekanntlich ein Flurname, welcher den Chrischona-Berg oberhalb von Basel betrifft. Geschichtlich haben die Chrischona-Gemeinden dort ihre Wurzeln. Inzwischen ist ein Gemeinde-Verband mit über 90 Gemeinden – präzisier: Lokalkirchen – in der Schweiz entstanden. Um der Verwechslung vorzubeugen, hat der Gemeindeverband Chrischona-Schweiz seinen Namen geändert. Zugleich wurde der Begriff «Gemeinde» durch den Begriff «Kirche» ersetzt, um Verwechslungen mit den lokalen politischen Gemeinden zu vermeiden.
Wie finanziert sich die Viva Kirche Zofingen?
Alle Aufwendungen für unsere kirchliche Arbeit werden durch freiwillige Spenden und Darlehen von Mitgliedern, Besuchern und Freunden getragen. Unsere Kirche erhält weder Steuergelder noch sonstige finanzielle Unterstützung von Dritten. Wir informieren unsere Kirchenbesucher periodisch transparent über Einnahmen und Ausgaben. Die Buchführung, die Bilanz und Erfolgsrechnung werden jährlich von der Revisionsstelle kontrolliert und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Bezüglich der Spenden wird niemand zu einem festen Mitgliederbeitrag verpflichtet oder entsprechend kontrolliert. Die Gehälter der angestellten Mitarbeiter entsprechen den Vorgaben des Vereins Viva Kirche Schweiz und dessen Gehaltsordnung.
Welche Rechtsform hat die Viva Kirche Zofingen?
Als örtliche christliche Kirche sind wir eine „Sektion“ des Vereins „Viva Kirche Schweiz“. Unsere eingetragenen Mitglieder – ungefähr 50 Personen – sind damit Mitglieder im Verein Viva Kirche Schweiz. In periodisch stattfindenden Gemeindeversammlungen (in der Regel 2 pro Jahr) werden die Vereinsgeschäfte erledigt, welche unsere Gemeinde betrifft.